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Gemäß der erneuerten Psychotherapierichtlinie von 2017 ist bei einer Erstvorstellung eines Kindes oder Jugendlichen in meiner Praxis zunächst abzuklären, ob eine psychische Störung von Krankheitswert vorliegt und ob diese ambulant behandelt werden kann. Diese Termine werden als "Psychotherapeutische Sprechstunde" bezeichnet.
Weitere Termine, bei denen die mögliche therapeutische Vorgehensweise beraten wird und die dem näheren gegenseitigen Kennenlernen dienen, nennt man probatorische Sitzungen.

Diagnostik bedeutet, alle notwendigen Maßnahmen durchzuführen, die erforderlich sind, um therapeutisch verantwortungsvolle Entscheidungen treffen zu können. Hierzu arbeite ich viel mit standardisierten Fragebögen, die ich Kindern, Jugendlichen, ihren Eltern und Lehrern vorlege. So kann ich die Sichtweisen verschiedener Personen auf das Problem miteinander vergleichen.

Manchmal schließt sich eine Leistungsdiagnostik an, also Tests, mit denen überprüft wird, wie die Leistungsfähigkeit eines Patienten im kognitiven und konzentrativen Bereich im Vergleich mit Gleichaltrigen ausfällt. Der in meiner Praxis am häufigsten angewandte Intelligenztest ist der AID-2. Verfügbar sind aber auch WISC-V, CFT-20R und andere. Bei Kindern im Grundschulalter arbeite ich gerne mit dem Verfahren ids (intelligence and development scales).

Von einer psychischen Störung unabhängige Leistungsdiagnostik kann in meiner Praxis nicht als Kassenleistung durchgeführt werden. 

Ich verfüge über alle notwendigen Materialien, um Dyskalkulie und Lese-Rechtschreibstörungen diagnostizieren zu können (RZD, HSP, SLRT, ZRT), jedoch nur, falls ein Verdacht besteht, dass bestehende psychische Schwierigkeiten auf solche Entwicklungsstörungen zurückzuführen sein könnten.

Zur Diagnostik setze ich außerdem Zeichnungen, spielerische Methoden, Bilder, Musik und Gestaltungsaufgaben ein. Dabei bin ich gewohnt, alle Ergebnisse der Diagnostik mit Eltern und Kindern gemeinsam zu besprechen.

Ich vermeide Doppeldiagnostik. Deshalb ist es oft wichtig, Befunde anderer Behandler (z. B. SPZ, Klinik, Beratungsstellen) mitzubringen oder, falls nicht vorhanden, anzufordern. Vor Ablauf von zwei Jahren sollte insbesondere Intelligenzdiagnostik nur in Ausnahmefällen wiederholt werden.